01
Ihre Produkte sind über zwei URLs erreichbar
Shopify liefert jedes Produkt unter /products/handle und zusätzlich unter /collections/kollektion/products/handle aus. Die meisten Themes verlinken intern auf die zweite Variante. Google crawlt beide, Ihre interne Linkstärke verteilt sich auf Duplikate.
So lösen wir das:Interne Produktlinks im Theme auf den kanonischen /products/ Pfad umstellen und Canonicals konsistent setzen.
02
Ihre Meta-Titel schreibt niemand, sie entstehen automatisch
Standard-Themes bauen Title und Description aus Produktname und den ersten Zeilen der Beschreibung. Bei 400 Produkten sind das 400 austauschbare Snippets, oft abgeschnitten, ohne Bezug zur Suchintention.
So lösen wir das:Metafelder für Title und Description, Vorlagen pro Produkttyp, händische Optimierung für die umsatzstärksten Seiten.
03
Ihre Kollektionsseiten sind nur ein Produktraster
Die Kollektion ist die wichtigste Seite im Shop, weil sie auf die kommerziellen Suchanfragen zielt. In den meisten Shops besteht sie aus einer Überschrift und einem Grid. Kein Text, keine Kaufberatung, keine interne Verlinkung.
So lösen wir das:Kollektionen werden zu echten Landingpages mit Einstiegstext, Beratungsinhalten, FAQ und Verlinkung auf verwandte Kollektionen.
04
Filter und Sortierung erzeugen tausende URLs
Jede Kombination aus Filter, Sortierung und Seitenzahl erzeugt eine eigene Adresse. Bei mittleren Katalogen entstehen so schnell zehntausende URLs, die Google crawlt, statt Ihre Geldseiten zu crawlen.
So lösen wir das:robots.txt.liquid und Canonicals gezielt konfigurieren und das Crawl-Budget auf Kollektionen und Produkte lenken.
05
/collections/all dupliziert Ihren kompletten Katalog
Shopify legt automatisch Seiten wie /collections/all, /collections/vendors und /collections/types an. Sie enthalten dieselben Produkte wie Ihre echten Kollektionen und konkurrieren mit ihnen um dieselben Suchanfragen.
So lösen wir das:Automatisch erzeugte Sammelseiten aus dem Index nehmen und die interne Verlinkung darauf entfernen.
06
Ihre Apps fressen die Ladezeit
Jede App legt Skripte in Ihr Frontend. Bewertungen, Upsells, Popups, Währungsumschalter, Trust-Badges. Nach einem Dutzend Apps liegt der LCP mobil über vier Sekunden, und genau dort kauft die Mehrheit Ihrer Kunden.
So lösen wir das:App-Audit mit Coverage-Analyse, Skripte entkoppeln, überflüssige Apps entfernen, den kritischen Rendering-Pfad freiräumen.
07
Google sieht Ihre Produktdaten, KI-Suchmaschinen nicht
Manche Themes und Apps laden Preise, Varianten und Beschreibungen erst im Browser nach. Google rendert JavaScript in der Regel noch. GPTBot und die meisten KI-Crawler tun das nicht. Ihre Produkte fehlen dann in KI-Antworten vollständig.
So lösen wir das:Produktdaten serverseitig ausliefern, vollständiges Product-Schema, Prüfung am Rohquelltext statt im Browser.
08
Ihr Product-Schema ist unvollständig
Dawn und die meisten Themes liefern ein Minimal-Schema. Marke, GTIN, Verfügbarkeit, Versandinformationen und Bewertungen fehlen, oder eine App gibt sie ein zweites Mal aus und erzeugt Konflikte.
So lösen wir das:Ein konsolidiertes Product-Schema pro Seite, ergänzt um Organization, BreadcrumbList und FAQPage, wo es inhaltlich trägt.
09
Ihre robots.txt ist nie angefasst worden
Seit Shopify robots.txt.liquid freigegeben hat, können Sie steuern, wer Ihren Shop liest und wer nicht. Kaum jemand nutzt das. Weder für Parameter-URLs noch für GPTBot, ClaudeBot oder PerplexityBot ist irgendetwas geregelt.
So lösen wir das:robots.txt.liquid anpassen, KI-Crawler bewusst zulassen, Parameter-URLs aussperren, llms.txt ergänzen.
10
Ihr Blog kann keine Themenstruktur abbilden
Shopify erlaubt nur zwei Ebenen: Blog und Artikel. Tags erzeugen zusätzlich dünne /tagged/ Seiten. Eine echte thematische Hierarchie, wie Google sie für Themenautorität erwartet, sieht die Plattform nicht vor.
So lösen wir das:Struktur über interne Verlinkung, Hub-Seiten und Breadcrumbs statt über URLs, dünne Tag-Seiten deindexieren.
11
Ausgelaufene Produkte werden zu 404-Fehlern
Verschwindet ein Produkt, verschwindet die URL. Rankings, Backlinks und interne Links laufen ins Leere. Shopifys Weiterleitungstool arbeitet ohne Muster und ohne Regex, deshalb passiert es in der Praxis meistens gar nicht.
So lösen wir das:Redirect-Konzept für auslaufende Produkte, saisonale Kollektionen bleiben bestehen, statt gelöscht zu werden.
12
DACH wird über eine einzige deutsche Seite bedient
Österreich und die Schweiz haben andere Preise, andere Versandbedingungen und andere Suchergebnisse. Shopify Markets kann das abbilden, wird aber selten korrekt eingerichtet. Fehlerhafte hreflang-Auszeichnung kostet Sie zwei Märkte auf einmal.
So lösen wir das:Markets sauber konfigurieren, hreflang für de-DE, de-AT und de-CH prüfen, lokale Signale gezielt setzen.